https://www.faz.net/-gzg-90nfo

Hessische Betriebe : Keine Hinweise auf Fipronil

  • Aktualisiert am

Instektizid-frei: Das Verbraucherschutzministerium gibt im Fipronil-Skandal Entwarnung für Hessen. Bild: EPA

Bei vielen Verbrauchern herrscht derzeit große Unsicherheit rund um den Fipronil-Skandal. Eier einkaufen oder doch besser nicht? Für Hessen gibt das Verbraucherschutzministerium Entwarnung.

          1 Min.

          In hessischen Lege- und Masthennenbetrieben ist bisher kein Fipronil entdeckt worden. Es seien auch keine Eier mehr im Handel, die mit dem Insektizid belastet seien, teilte das Verbraucherschutzministerium am Freitag in Wiesbaden mit. Im Moment herrsche bei vielen Verbrauchern große Unsicherheit - auch wenn von den in Deutschland entdeckten, mit dem Gift belasteten Eiern keine direkte Gesundheitsgefahr ausgehe. Das Ministerium habe daher aktuelle Informationen rund um Eier und Fipronil auf seiner Internetseite zusammengestellt.

          Vor dem Hintergrund, dass der größte Teil der belasteten Eier aus Belgien und den Niederlanden stamme riet Staatssekretärin Beatrix Tappeser den Verbrauchern zum Einkauf bei regionalen Produzenten.

          Fipronil darf in der Geflügelhaltung nicht verwendet werden. Bislang wurden in Belgien, Frankreich, den Niederlanden und in Deutschland nach EU-Angaben Höfe von Geflügelzüchtern gesperrt, weil das Insektizid dort mutmaßlich eingesetzt wurde. In hohen Dosen kann die Substanz für Menschen gefährlich sein. Nach ersten Erkenntnissen des Bundesinstituts für Risikobewertung gab es keine Befunde mit einem möglicherweise gesundheitsschädlichen Gehalt an Fipronil pro Kilogramm Ei.

          Weitere Themen

          Beglückendes Rätsel

          Zum Tod von Monika Schoeller : Beglückendes Rätsel

          Sie war der Meinung, mit ihr sei nicht viel Staat zu machen. Das sahen die Autoren ihres Verlags ganz anders. Nach dem Tod von Monika Schoeller teilen sie ihre Erinnerungen.

          Topmeldungen

          Kurze und höchst umstrittene Amtszeit: Stefan Jagsch spricht vor dem Gemeinschaftshaus in Altenstadt-Waldsiedlung.

          Nur einen Monat im Amt : NPD-Ortsvorsteher nach Eklat abgewählt

          Die Wahl eines NPD-Parteimitglieds zum Ortsvorsteher im hessischen Ort Altenstadt hatte bundesweit für Empörung gesorgt. Nun wurde Stefan Jagsch wieder abgewählt. Er fechtet die Entscheidung an – und versammelt einige Unterstützer hinter sich.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.