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Bischofsskandal : Touristen werden neugierig auf Limburg

  • Aktualisiert am

Steine des Anstoßes: das neue Bischofshaus in Limburg Bild: dpa

Der Bischofsskandal weckt das Interesse an Limburg. Viele Leute sehen das Schild auf der Autobahn und machen einen kleinen Umweg.

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          Der Skandal um den umstrittenen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst beschert der hessischen Stadt Limburg derzeit einen starken Zustrom von Besuchern. „Es kommen deutlich mehr Touristen her als sonst üblich im Herbst“, sagte Limburgs Erster Stadtrat Michael Stanke (CDU).

          Viele Menschen würden auf der nahen Autobahn das Schild Limburg sehen und spontan abfahren. Auch die Zugriffzahlen auf die Internetseite der Stadt hätten sich auf täglich 5000 verdoppelt, berichtete Stanke.

          Bischof Tebartz-van Elst wird Verschwendung beim Bau seiner neuen Residenz vorgeworfen. Eine von der Deutschen Bischofskonferenz berufene Kommission untersucht seit Freitag vor allem, warum sich die Kosten für den Neubau der Limburger Bischofsresidenz und der angrenzenden Gebäude innerhalb weniger Jahre vervielfacht haben.

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