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Neue Kriminalstatistik : Zahl der Straftaten von Flüchtlingen sinkt deutlich

  • Aktualisiert am

Meldet für 2017 gut ein Drittel weniger Straftaten durch Asylsuchende als 2016: Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) Bild: dpa

Mit dem Rückgang der Zuwanderung nach Hessen sinken auch die Fälle von Straftaten unter Beteiligung von mindestens einem Asylsuchenden. Das weist die neue Kriminalstatistik aus.

          Mit den rückläufigen Zuwanderungszahlen haben auch die Straftaten in Hessen abgenommen, bei denen mindestens ein Asylsuchender als Tatverdächtiger ermittelt wurde. Insgesamt 41.146 derartige Fälle wurden nach der von Innenminister Peter Beuth (CDU) in Wiesbaden präsentierten Polizeilichen Kriminalstatistik im Jahr 2017 erfasst und damit 24.645 weniger im Jahresvergleich.

          Das ist ein Minus von 37,5 Prozent. Maßgeblich sei dabei vor allem der Rückgang der Verstöße gegen das Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsgesetz gewesen.

          Anhaltende Übergriffe aus rechter Szene

          Bei den Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte gab es ebenfalls einen deutlichen Rückgang: Nachdem im Jahr 2016 noch 25 Fälle bekannt wurden, habe die Zahl nun bei 7 gelegen. Dazu seien 50 Fälle registriert worden, bei denen Flüchtlinge außerhalb von Asylbewerberunterkünfte attackiert wurden (2016: 72).

          Ein Ende der Übergriffe aus der rechten Szene sei aber trotz der rückläufigen Zahlen nicht abzusehen, erklärte die Präsidentin des Landeskriminalamtes, Sabine Thurau.

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