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Nach Angriff auf Fußgänger : Hessen will Wildtiere im Zirkus weitgehend verbieten

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So etwas soll es nach dem Willen der Landesregierung Hessens bald nicht mehr geben: Zirkuselefant Bild: dpa

Das Land Hessen will Wildtiere im Zirkus weitgehend verbieten. Es zieht damit die Konsequenzen aus dem tödlichen Angriff eines ausgebüxten Zirkuselefanten auf einen Fußgänger.

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          Nach dem tödlichen Angriff eines Elefanten auf einen Spaziergänger im badischen Teil des Odenwalds hat Hessen ein weitreichendes Verbot für Wildtiere in Wanderzirkussen gefordert. Dort dürften bestimmte Tiere wie Elefanten, Bären oder Raubkatzen nicht mehr gehalten werden, verlangte die grüne Umweltministerin Priska Hinz in Wiesbaden. Sie kündigte eine entsprechende Initiative im Bundesrat an. „Ein weiter so kann es jedenfalls nicht länger geben.“

          Eine Elefantenkuh war am Samstag in Buchen aus noch ungeklärten Gründen aus ihrem Gehege geraten und hatte einen Spaziergänger getötet. Baden-Württemberg verlangte bereits am Montag, die Haltung von Elefanten im Zirkus zu verbieten. Der Deutsche Tierschutzbund will Wildtiere in Zirkussen grundsätzlich verbieten.

          Hinz warf dem Bund „jahrelange Untätigkeit“ vor. Die Länder hätten immer wieder die Probleme der Wildtierhaltung in Zirkussen thematisiert. Bewegung und artgemäßes Verhalten dieser Tiere seien extrem eingeschränkt.

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