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Kampf gegen Plastikmüll : Hessen will Pfandpflicht ausweiten

  • Aktualisiert am

Weniger Plastikmüll: Hessen will die Pfandpflicht ausweiten (Symbolbild). Bild: dpa

Mehr Wiederverwendung und Recycling: Hessens Umweltministerin setzt sich für eine Reduzierung des Verpackungsmülls ein. Dafür soll die Pfandpflicht verändert werden.

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          Hessen macht sich im Bundesrat für eine Ausweitung der Pfandpflicht auf alle Getränkedosen und Einweg-Kunststoffflaschen stark. „Unser Ziel ist es, schnelllebige Verpackungen sowie Wegwerfprodukte zu reduzieren“, sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) in Wiesbaden.

          „Die immer größeren Mengen von Kunststoffmüll sind weltweit eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit.“ Die hessische Initiative soll diesen Freitag in der Länderkammer in Berlin vorgestellt werden.

          Hessen setze auf Wiederverwendung und Recycling, erklärte Hinz. „Gerade bei Getränken haben Einwegverpackungen in den letzten Jahren leider zugenommen.“ Daher solle für alle Dosen und Plastikflaschen ein Pfand genommen werden.

          „Es kann keiner nachvollziehen, warum auf einen Apfelsaft ohne Kohlensäure kein Pfand erhoben wird, dafür auf eine Apfelschorle oder eine Cola.“ Eine allgemeine Pfandpflicht würde für die Verbraucher Klarheit schaffen und dem Umweltschutz dienen.

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