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Sicherheitsinitiative : „Kompass“ künftig in ganz Hessen

  • Aktualisiert am

Modellprojekt „Kompass“: Die Sicherheitsinitiative soll künftig landesweit greifen. Bild: Niklas Grapatin

Hessens Innenminister Peter Beuth will die kommunale Sicherheitsinitiative „Kompass“ landesweit einsetzen. Das Modellprojekt konnte bereits in vier Regionen Hessens getestet werden.

          Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) will „Kompass“ (Kommunalprogramm Sicherheitssiegel) landesweit ausrollen. Das Modellprojekt dient zur Vorbeugung von Kriminalität in Kommunen. In der Bevölkerung gebe es eine Diskrepanz zwischen dem subjektiven Sicherheitsempfinden und den Fakten der Kriminalstatistik, erklärte der Minister am Montag in Wiesbaden. Zusammen mit den Entscheidungsträgern in den Städten und Gemeinden sollen mit dem Programm daher individuelle und passgenaue Sicherheitslösungen entwickelt werden, um das zu verändern.

          Die Stadtoberhäupter der vier Modellregionen in Hanau, Maintal, Bad Homburg und Schwalbach zogen eine positive Bilanz der letzten Monate. Es seien etwa zusätzliche Stellen geschaffen und der Dialog mit den Bürgern über die subjektiven Sicherheitsprobleme in den Städten angestoßen worden. Kriminalprävention sei schließlich kein staatliches Monopol, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

          Wichtige Bausteine von Kompass sind etwa der gezielte Einsatz des „Schutzmanns vor Ort“ oder der Ausbau der Videoüberwachung. Es gehe nicht um zusätzliche Finanzmittel für die Kommunen, sondern um Strukturen, einen besseren Austausch und eine stärkere Vernetzung mit der Polizei, betonte der Innenminister. Nach Angaben von Landespolizeipräsident Udo Münch haben bereits 33 Kommunen ihre künftige Teilnahme an Kompass angekündigt.

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