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Mobilität aus einem Guss : Hessen will der Verkehrswende Beine machen

  • -Aktualisiert am

Mobilitätsvision aus dem Science-Fiction-Film „Das fünfte Element“. Ganz so weit wird Hessen bis zum Ende des Jahrzehnts wohl noch nicht sein. Bild: APL

In Hessen beschäftigt sich eine Kommission des Landtags mit der Vision einer neuen Beweglichkeit. Unter anderem sollen der Radverkehr und öffentliche Nahverkehr massiv ausgebaut und attraktiver gestaltet werden.

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          An Ideen und Konzepten für eine neue Verkehrspolitik mangelt es nicht. Was fehlt, sind Einigkeit und Entschlusskraft der politischen Protagonisten. In Hessen will jetzt der Landtag Schwung in die Diskussion bringen. Mitte März hat sich eine Enquetekommission des Parlaments in Wiesbaden des Themas angenommen. Anfang 2023 will das unter der Überschrift „Mobilität der Zukunft in Hessen 2030“ tagende Gremium ein integriertes Gesamtverkehrskonzept den Personen- und Gütertransport im Land vorlegen. Dieses Konzept soll Handlungsempfehlungen für Kommunen, Land und Bund beinhalten; verbindliche Vorgaben kann die Kommission nicht machen.

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          Ralf Euler

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Eine Bestandsaufnahme vornehmen, Zielvorgaben formulieren, Wege weisen und für Veränderungen motivieren – das sind die wesentlichen Aufgaben der Kommission. „Eine der zentralen Fragen bei unseren Beratungen wird sein, wie eine nachhaltige Entwicklung und die zukunftsfähige Vernetzung der einzelnen Verkehrsträger gelingen können“, sagt der Ausschussvorsitzende Markus Meysner (CDU). Klar ist: Radverkehr und öffentlicher Nahverkehr müssen massiv ausgebaut und attraktiver gestaltet werden, damit sie zu einer echten Alternative zum Auto werden. Darüber hinaus soll der Blick nicht mehr nur auf einzelne Verkehrsträger, sondern auf alle gerichtet werden.

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