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Kontrollen an Autobahnen : Wieder Gefahrgut-Fahrer mit Promille im Blut erwischt

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Kontrolle: Die hessische Polizei hat abermals alkoholisierte Lastwagen-Fahrer in den Blick genommen Bild: Marcus Kaufhold

Nach Promillesündern am Lenkrad von Lastwagen haben Polizisten am Sonntagabend abermals in Hessen gesucht. Teilweise mit Erfolg: Ein Mann hatte fast drei Promille im Blut. Und dann gab es noch andere Auffälligkeiten.

          Die hessische Polizei hat abermals alkoholisierte Lastwagen-Fahrer in den Blick genommen. Die Beamten kontrollierten am Sonntagabend auf zwei Raststätten in der Wetterau rund 130 pausierende Fahrer, von denen 15 Alkohol getrunken hatten. Davon hätten acht Personen mehr als 0,5 Promille intus gehabt, berichtete ein Polizeisprecher am Montag. Drei Fahrer hatten 1,6 Promille oder mehr im Blut - alle drei stammen aus Bulgarien, wie die Polizei berichtet. Hessenweit mussten 1150 Lasterfahrer pusten.

          Ein Mann sei auf einem Rastplatz in der Wetterau mit 1,92 Promille aufgefallen. Im nordhessischen Diemelstadt zeigte das Messgerät bei einem auf einem Parkplatz wartenden Fahrer sogar 2,8 Promille ab. Damit nicht genug: Er hatte Gefahrgut geladen, das er gegen 10 Uhr in Korbach hätte abladen sollen. Allerdings untersagte ihm die Polizei die Weiterfahrt. Aus dem fließenden Verkehr fischten die Beamten in Nordhessen unter anderem noch einen Fahrer mit 1,6 Promille heraus.

          1200 Lastwagenfahrer kontrolliert

          Die Beamten kontrollierten insbesondere Fahrer, die wegen des Sonntagsfahrverbots noch nicht ihre Fahrt angetreten hatten. Zusätzlich stoppten sie landesweit Lastwagen, die schon in der Nacht auf den Autobahnen unterwegs waren.

          Die Polizei hatte bereits eine Woche zuvor in Hessen rund 1200 Lastwagenfahrer vor Ablauf des Sonntagsfahrverbotes kontrolliert. Von diesen hatten 190 getrunken, 79 von ihnen so viel, dass sie eine Zwangspause einlegen mussten. Einer von ihnen hatte Gefahrgut im Wagen - für solche Fahrer gilt die Null-Promille-Grenze.

          Ähnliche Aktionen gab es nach Angaben der Polizei bereits in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

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