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Getrennte Daten in Hessen : Die Inzidenz der Ungeimpften

Wegweisend: Bei Geimpften ist die Inzidenz ganz erheblich geringer als bei Ungeimpften in Hessen Bild: Frank Rumpenhorst

In Hessen ist die Corona-Inzidenz erheblich höher als im Bund. Noch viel größer ist der Unterschied aber, wenn Geimpfte und Ungeimpfte getrennt betrachtet werden. Daraus zieht das Land nun Konsequenzen.

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          Das Sozialministerium weist fortan mehrere Inzidenz-Zahlen für Hessen aus. Anlass ist der große Unterschied zwischen den Kennziffern in der Gruppe der gegen das Coronavirus Geimpften und den Ungeimpften. „Bezogen auf die Altersgruppe ab zwölf Jahren liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Gruppe der Ungeimpften heute bei 262,3 pro 100.000 Einwohner, während die Inzidenz der vollständig Geimpften 12,7 pro 100.000 Einwohner beträgt“, wird Sozialminister Kai Klose (Die Grünen) in einer Mitteilung zitiert. Die getrennten Zahlen sollen erstmals am Montag im Corona-Bulletin des Landes erscheinen.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Zu den Ungeimpften zählt das Ministerium demnach außer Nichtgeimpften auch sogenannte Teilgeimpfte und Personen, bei denen Angaben zum Impfstatus fehlen. Als gegen Corona geimpft zählt in der Regel nur, wer zwei Spritzen erhalten hat. Die Ausnahme bilden jene Menschen, die mit dem Produkt von Johnson & Johnson immunisiert worden sind. Denn das erfordert nur eine Injektion.

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