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Hessische Besonderheiten : Warum nur das Frankfurter Würstchen ein Exportschlager ist

Gewinnertyp: Die Frankfurter schmecken fast allen, und darum sind sie wohl auch weit über ihre Heimat hinaus bekannt geworden. Bild: Picture Alliance

Das Frankfurter Würstchen ist auch weiter über das Rhein-Main-Gebiet hinaus bekannt. Aber wieso haben das eigentlich andere regionale Genüsse wie Apfelwein und Handkäs nicht geschafft? Oft liegt das an deren historischem Hintergrund.

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          Es gibt diese regionalen Spezialitäten, die eigentlich keine mehr sind. Schwarzwälder Kirsch­torte, Obadzda und eben Frankfurter, bei denen die eigentliche Warenbezeichnung, sprich „Würstchen“, oft sogar eingespart wird, weil eh jeder weiß, worum es sich handelt. Es gibt sie überall, im Supermarkt, auf Volksfesten, bei jedem Bäcker zum Mitnehmen, von der Nordsee bis zu den Alpen und vom Rhein bis zur Oder.

          Theresa Weiß
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Und dann gibt es die Dinge, von denen man noch nie gehört hat, wenn man neu in eine Region kommt. Apfelwein und Grüne Soße sind zwei der prominentesten Vertreter auf kulinarischem Gebiet. Es gibt sie anderswo einfach nicht, obwohl sie sich regional größter Beliebtheit erfreuen, Protagonisten ganzer Festivals sind, selbst im Supermarkt in zahlreichen Varianten zu haben sind.

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