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Nach dem Weihnachtsgeschäft : Mehr Arbeitslose zur kalten Jahreszeit in Hessen

  • Aktualisiert am

Kühle Aussichten: In Hessen wurden im Januar mehr Arbeitslose verzeichnet. Bild: dpa

Für den Januar verzeichnet Hessen einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Ist damit die sonst gute Einstellungsbereitschaft am Ende?

          Bei den hessischen Arbeitsämtern haben sich im Januar deutlich mehr Menschen arbeitslos gemeldet als noch im Dezember. Die Zahl der Arbeitslosen stieg in der Monatsfrist um gut 12.000 auf 156.865 Männer und Frauen, wie die Regionaldirektion Hessen am Donnerstag in Frankfurt berichtete.

          Das waren aber auch rund 10.700 Arbeitslose weniger als im Januar 2018. Im Winter gehen die Arbeitslosenzahlen regelmäßig hoch, weil in den Außenberufen viele Beschäftigte gekündigt werden.

          „Durch das Ende des Weihnachtsgeschäftes im Handel und in der Logistik wurde der Arbeitsmarkt zusätzlich belastet“, erklärt Dr. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen.

          Die Arbeitslosenquote stieg vom Dezember um 0,3 Punkte auf 4,6 Prozent. Etwa 10 Prozent aller Arbeitslosen in Hessen haben einen Flüchtlingshintergrund.

          Für eine erfolgreiche Arbeitssuche bleiben Ausbildung und Berufserfahrungen weiterhin entscheidende Faktoren, weshalb Martin weiterhin auf berufliche Weiterbildungsmaßnahmen setze.

          Spätestens ab März erwartet er jedoch eine Entspannung der Lage. Laut Martin gehen Prognosen von einer rückläufigen Arbeitslosigkeit und steigenden Beschäftigung aus.

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