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Anträge können gestellt werden : Hessen übernimmt Verdienstausfall für Beschäftigte

  • -Aktualisiert am

Finanzielle Hilfe: Das Land Hessen übernimmt nun die Zahlungen bei einem Verdienstausfall (Symbolbild). Bild: dpa

Wegen der Corona-Maßnahmen mussten viele Menschen finanzielle Einbußen hinnehmen. Nun übernimmt das Land Hessen die Zahlungen bei einem Verdienstausfall.

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          Das Land Hessen übernimmt fortan die Zahlungen bei einem Verdienstausfall für Beschäftigte. Viele Menschen mussten wegen der Corona-Maßnahmen Einkommenseinbußen hinnehmen. „Das Land ersetzt diesen Verdienstausfall, der bislang von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern vorgeleistet wurde“, sagte der hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose (Die Grünen) am Montag.

          Bislang waren Arbeitgeber durch das Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern das Netto-Entgelt für bis zu sechs Wochen weiterzuzahlen, wenn diese wegen einer Quarantäne-Anordnung oder der Schließung von Schulen oder Kindertagesstätten ihre Arbeitsleistung nicht erbringen konnten. Diese Zahlungen übernimmt nun das Land, Selbständige erhalten eine Direktzahlung.

          „Zahlreiche Familien mussten über viele Wochen ihre Berufstätigkeit und die persönliche Betreuung der Kinder gleichzeitig managen. Das ist eine Herkulesaufgabe, die unser aller Respekt und Anerkennung verdient“, so Klose. Elternteile, die wegen der Schließung von Schulen und Kitas zu Hause geblieben sind oder zu Hause bleiben, erhalten eine Entschädigung. Der Anspruch kann eingeschränkt werden, wenn Urlaub oder Überstunden für die Beaufsichtigung der Kinder genommen wurde oder hätte genommen werden können.

          Anträge können unter ifsg-online.de gestellt werden. Weitere Informationen über mögliche Ansprüche und Zahlungen sind auf der Internetseite des Ministeriums für Soziales und Integration zu finden. Im Fall eines erhöhten Antragsaufkommens kann es zu Verzögerungen kommen.

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