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Athleten für Olympia : Hessen fördert Leistungssportler

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Nachwuchsförderung in Hessen: Der Traum von der Medaille auf den Olympischen Spielen soll wahr werden. Bild: Stefanie Silber

Hessen plant eine Neuausrichtung des Leistungssport in Hinblick auf Olympia. Im Mittelpunkt soll dabei die Förderung von Nachwuchstalenten stehen.

          Mit einem hessischen Weg der Leistungssportreform sollen Spitzenathleten des Bundeslandes gezielter auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorbereitet werden. Grundlage dafür ist eine am Mittwoch von Sportminister Peter Beuth, Kultusminister Alexander Lorz (beide CDU) und dem Präsidenten des Landessportbundes Hessen, Rolf Müller, unterzeichnete Vereinbarung zur „Neuausrichtung des Leistungssports Hessen“.

          Im Mittelpunkt steht dabei die Nachwuchsförderung. Dafür investiert das Land in einem ersten Maßnahmenpaket zusätzlich 1,3 Millionen Euro in den Leistungssport im Jahr 2018.

          „Unsere Leistungssport-Reform stellt die Athletinnen und Athleten und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt unserer Bemühungen“, sagte Beuth. Die angestoßene Neuausrichtung sei das Ergebnis eines Prozesses, in den sich die Spitzensportler in Hessen aktiv eingebracht hätten. „Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Hessen auf den Medaillenplätzen landen, dafür wollen wir bestmögliche Rahmenbedingungen schaffen“, so der Sportminister.

          Zu den Reform-Maßnahmen gehört auch die Erhöhung der Förderung des Landestrainerprogramms um 200.000 auf 1,6 Millionen Euro. Außerdem erhalten leistungssporttreibende Vereine insgesamt 160.000 Euro. Damit sollen gezielt Maßnahmen, Trainerbeschäftigungen und Trainingslager in der Vorbereitung auf die Tokio-Spiele gefördert werden. Insbesondere die olympischen Fachverbände werden mit einer Sonderförderung von 300.000 Euro bedacht. Dem bundesweiten Investitionsstau bei den Olympia-Stützpunkten begegnet Hessen mit einer kurzfristigen Förderung von 200.000 Euro.

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