https://www.faz.net/-gzg-9j72l

Symbolische Ehrung : „Spar-Euro“ für vorbildlich wirtschaftende Kommunen

  • Aktualisiert am

Symbolischer Preis: der „Spar-Euro“ Bild: dpa

Dorfgemeinschaftshäuser in Bürgerhände übergeben, Archive zusammenlegen oder auch Anschaffungen für mehrere Kommunen zentral regeln: All das hat Gemeinden und Kreisen in Hessen den „Spar-Euro“ eingebracht.

          1 Min.

          Für besonders wirtschaftliches Verhalten sind am Montag in Frankfurt mehrere hessische Kommunen ausgezeichnet worden. Der symbolische „Spar-Euro“ ging an die nordhessische Gemeinde Bad Zwesten, die südhessischen Städte Raunheim und Taunusstein sowie den Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Der Preis wurde vom Bund der Steuerzahler und dem Hessischen Städte- und Gemeindebund zum 16. Mal vergeben.

          Die 4000-Einwohner-Gemeinde Bad Zwesten im Schwalm-Eder-Kreis hat zwei ihrer vier hochdefizitären und selten genutzten Dorfgemeinschaftshäuser an Bürgervereine übergeben. Diese hätten die Einrichtungen zu lebendigen Zentren gemacht, stellte der Steuerzahlerbund lobend fest. Die Gemeinde habe zugleich rund 15.000 Euro im Jahr gespart.

          Archive zusammengelegt

          Hersfeld-Rotenburg hat zusammen mit dem Schwalm-Eder-Kreis und dem Vogelsbergkreis für historisch wichtige Dokumente das „Interkommunale Kreisarchiv Nordhessen“ gegründet. Dies habe erhebliche Synergieeffekte gebracht, lobte die Jury.

          Raunheim hat für zehn kreisangehörige Städte im Kreis Groß-Gerau ein Zentrum übernommen, das gemeinsame Beschaffungen zentral betreut. Die jährlichen Ersparnisse beziffert der Steuerzahlerbund auf 500.000 Euro.

          Taunusstein und sieben weitere Rheingau-Taunus-Kommunen erhielten den Spar-Euro für das von ihnen geförderte Projekt „Netzwerk Wohnen“. Dabei kümmern sich fitte Senioren um hochbetagte Menschen, damit diese möglichst lange in ihrer eigenen Wohnung leben können.

          Weitere Themen

          Börsenglocke zum Geburtstag Video-Seite öffnen

          F.A.Z. wird 70 : Börsenglocke zum Geburtstag

          Nein, die F.A.Z. geht nicht an die Börse. Dass Werner D'Inka, seine Mit-Herausgeber und die Geschäftsführer die Eröffnungsglocke auf dem Frankfurter Parkett läuten durften, war ein Geschenk der Deutschen Börse zum 70. Geburtstag.

          Topmeldungen

           Unsere Sprinter-Autorin: Anna-Lena Ripperger

          F.A.Z.-Sprinter : Die Last der Macht

          Die Linke muss sich nach dem Rückzug von Sahra Wagenknecht nach einer neuen Ko-Vorsitzenden umschauen und auch der CDU könnten unruhige Zeiten bevorstehen. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.