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Illegales Geld : Mehr Pragmatismus wagen mit Kryptogeld

Unerlaubt erbeutet: Kryptogeld, vor allem Bitcoins, wurden sichergestellt. Bild: dpa

Hessen verkauft illegal erworbene Kryptowährungen und arbeitet dabei mit einer Privatbank zusammen: eine pragmatische Kooperation, die Schule machen sollte.

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          Die Pandemie hat es noch einmal gezeigt: Das Faxgerät in deutschen Amtsstuben ist keine Fiktion. In Sachen Digitalisierung hinkt das Land hinterher. Umso erfreulicher sind die Gegenbeispiele, die Ausnahmen. Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft hat nun vorgemacht, was mit Pragmatismus und Innovationsfreude erreicht werden kann.

          Die Behörde hat Kryptogeld, vor allem Bitcoins, aber auch andere Währungen, die bei illegalen Drogengeschäften eingenommen wurden, sichergestellt. Da­mit dieses un­erlaubt erbeutete Geld dem Staat zugutekommt, ist die ZIT einen außergewöhnlichen Weg ge­gangen: Um das Kryptogeld zu verwerten, hat sie mit einem privaten Bankhaus zusammengearbeitet.

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