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Dschihadist in Deutschland : Hessen schiebt radikalen Islamisten ab

  • Aktualisiert am

Überzeugter Dschihadist: Hessen schiebt den radikalen Islamisten Murat K. ab. Bild: dpa

Nach einer Messerattacke in Bonn im Jahre 2012 wurde Murat K. zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Nun hat Hessen den radikalen Islamisten in die Türkei abgeschoben.

          Das Bundesland Hessen hat am Freitag einen islamistischen Gefährder in die Türkei angeschoben. Das sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) der Zeitung „Die Welt“. Dem Blatt zufolge handelte es sich um den in Deutschland geborenen Türken Murat K. 

          Der überzeugte Dschihadist und Anhänger des gewaltbereiten Salafismus lebte vor dem Angriff im hessischen Sontra. 2012 hatte Murat K. bei einer Demonstration gegen die islamfeindliche Kleinpartei Pro NRW in Bonn mit einem Messer zwei Polizisten verletzt. Der damals 26-Jährige wurde dafür zu einer sechsjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Der zuständige Richter bezeichnete den Täter als „Prototypen eines Fanatikers.“

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