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Hessen probt den Ernstfall : Was tun bei Ausbruch der Schweinepest?

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Im hessischen Aßlar proben Behörden einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest. Bild: dpa

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter unter Wildschweinen in Europa aus. Es beseht die Gefahr, dass sich das Virus auch auf Hausschweine überträgt. Im hessischen Aßlar bereiten sich Behördenvertreter auf diesen Fall vor.

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          Um bei einem möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest schnell reagieren zu können, wird in Mittelhessen der Ernstfall geprobt. Zur der an diesem Freitag beginnenden zweitägigen Großübung in Aßlar gehören unter anderem die Bergung eines Wildschweinkadavers, der Einsatz einer Desinfektionsschleuse sowie Polizeidrohnen, die von der Luft aus Helfer bei Suchaktionen unterstützen sollen. An der Übung nehmen nach Angaben des Lahn-Dill-Kreises zahlreiche Behördenvertreter aus ganz Hessen sowie aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen teil.

          Die Afrikanische Schweinepest ist eine Viruskrankheit. Sie ist für Menschen ungefährlich, verläuft aber bei Haus- und Wildschweinen meist tödlich. Ein Ausbruch hätte zudem Handelsbeschränkungen für Schweinefleisch zur Folge. Krankheitsfälle gibt es in Europa bislang vor allem in osteuropäischen Staaten. Auch Belgien ist betroffen.

          „Da davon auszugehen ist, dass sich die Seuche - angefangen beim Wildschweinbestand - auf unsere Hausschweine ausbreiten wird, stellt der Lahn-Dill-Kreis als Landkreis mit dem größten Wildschweinbestand in ganz Deutschland eine äußerst realistische Grundlage für das Übungsszenario dar“, teilte die Kreisverwaltung weiter mit.

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