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Test beginnt im Februar : Hessen probt Drohneneinsatz bei der Polizei

  • Aktualisiert am

Fliegendes Auge: Polizeidrohne aus Berlin Bild: dpa

Die japanische Polizei zum Beispiel setzt Drohnen schon seit drei Jahren ein. Auch Berlin nutzt diese Technik schon. Bald ist es auch in Hessen soweit. Zumindest auf Probe.

          Die hessische Polizei erprobt in einem Pilotprojekt den Einsatz von Drohnen bei der Ermittlungsarbeit. Nach einer Testphase, die am 5. Februar startet, soll über die weitere Nutzung entschieden werden, sagte Werner Koch, Staatssekretär im hessischen Innenministerium, bei einem Besuch der Polizeifliegerstaffel in Egelsbach im Kreis Offenbach. Hier werden zunächst acht Mitarbeiter der Polizeipräsidien Nord-, Mittel- und Südhessen in der Führung von Drohnen ausgebildet.

          „Die Polizei soll Werkzeuge an die Hand bekommen, die sie für ihre Arbeit benötigt“, sagte Koch. Es gehe auch um die Planung und Gestaltung der „Polizeiarbeit von morgen.“

          Bei Demonstrationen oder Fußballspielen werden die Drohnen nicht zum Einsatz kommen, hieß es. Es werde nur auf Sicht und bis zu einer Höhe von maximal 50 Metern geflogen. Drohnen sollen beispielsweise Foto- und Videoaufnahmen aus der Luft liefern und der Polizei bei der Beschaffung und Sicherung von Beweisen an Tatorten oder bei Verkehrsunfällen helfen. Als Konkurrenz für den Einsatz etwa von Polizeihubschraubern seien sie nicht vorgesehen, sagte Koch.

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