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Verpflichtende Zusammenarbeit : Wie Krebskranke besser versorgt werden sollen

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Beratung: Eine Ärztin zeigt einer Patienten Röntgenbilder. Bild: Picture-Alliance

Ein neues Onkologiekonzept sieht eine verpflichtende Zusammenarbeit von spezialisierten Zentren und Kliniken in Hessen vor. Das soll vor allem kleineren Krankenhäusern zugute kommen.

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          Die Versorgung der Krebspatienten in Hessen soll durch das Onkologiekonzept des Landes verbessert werden. Grundlage dafür sei eine verpflichtende Zusammenarbeit zwischen koordinierenden onkologischen Zentren und den weiteren an der onkologischen Versorgung beteiligten Kliniken, teilte Sozialminister Kai Klose (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion in Wiesbaden mit. Vor allem die hohe fachliche Kompetenz großer spezialisierter Kliniken soll den kleineren Krankenhäusern mit geringerer Fallzahl dabei zu Gute kommen.

          Den Patienten steht nach Angaben des Ministers mittlerweile eine vollständige stationäre Versorgungsstruktur zur Verfügung, die aus acht krankenhausplanerisch benannten koordinierenden Zentren und kooperierenden Zentren besteht. Die niedergelassenen Ärzte seien in die Umsetzung des Konzepts eingebunden.

          Im Frühjahr war in Hessen auch der Aufbau eines klinischen Krebsregisters abgeschlossen worden. Onkologen können damit den Angaben zufolge die unterschiedlichen Heilungsverläufe einsehen und so Rückschlüsse ziehen, welche Behandlungsmethode für welches Stadium einer bestimmten individuellen Tumorerkrankung am erfolgversprechendsten sind.

          Seit dem Jahr 2001 erfasst das hessische Krebsregister als epidemiologisches Krebsregister die Neuerkrankungen und Sterbefälle in der Bevölkerung und führt Auswertungen zu Auftreten, Sterblichkeit und Überleben sowie Analysen zu zeitlichen und örtlichen Auffälligkeiten durch. Mit dem Ausbau zu einem klinischen Krebsregister werden nun auch die durchgeführten Krebsbehandlungen und Krankheitsverläufe detailliert erfasst und auswertet.

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