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222 Neuinfektionen bestätigt : Medizinstudenten sollen in Krankenhäusern aushelfen

  • -Aktualisiert am

Das Land Hessen ruft Medizinstudenten auf, in den Krankenhäusern auszuhelfen, um das Personal in der Coronakrise zu entlasten. Bild: dpa

Die Zahl der nachweislich am Coronavirus infizierten Personen ist in Hessen am Freitag auf 962 angestiegen. Das sind 222 Fälle mehr als am Tag zuvor. Um die Krankenhäuser zu entlasten, sind nun auch Medizinstudenten aufgefordert, sich zu melden.

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          Wie aus der Statistik des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration am Freitagnachmittag hervorgeht, steigt die Zahl der Neuinfektionen weiter an. Schon am Samstag dürfte erstmals ein vierstelliger Wert erreicht werden. Derzeit sind 962 Menschen nachweislich in Hessen an der neuartigen Lungenerkrankung infiziert, 222 mehr als noch am Donnerstag. In absoluten Zahlen zählt die Stadt Frankfurt die meisten Fälle - nämlich122. Fulda gilt aktuell, gemessen an der Einwohnerzahl, mit 73 bestätigten Fällen als am stärksten betroffenen Region in Hessen.

          Zuletzt war am Donnerstagabend  im Kreis Offenbach der hessenweit zweite Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Eine 89 Jahre alte Frau aus Mainhausen sei an Covid-19 gestorben, hieß es. Sowohl die Infektionskette als auch die Kontaktpersonen seien bekannt und informiert.

          Medizinstudenten sollen aushelfen

          Weil die Fallzahlen weiterhin täglich steigen, hat Hessens Wissenschaftsminister Angela Dorn (Die Grünen) die Medizinstudenten im Land dazu aufgerufen, sich bei den Universitätskliniken zu melden und bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu helfen. „Unser Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt und stellt sich auf die weiteren Entwicklungen der Pandemie ein. Der Einsatz aller hier Beschäftigen verdient größte Anerkennung aber auch tatkräftige Unterstützung“, teilte Dorn mit und ergänzte: „Wir müssen frühzeitig Vorsorge treffen, um sie zu entlasten.“ Dazu könnten die Studenten einen Beitrag leisten und sollten dem Aufruf der Universitätskliniken in Frankfurt, Marburg und Gießen folgen.

          Informationen, wo sich die Studenten melden können, sind auf den Internetseiten der Kliniken zu finden.

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