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Ankommende Flüchtlinge : Bouffier: In Hessen kein Drehkreuz für Verteilung

  • Aktualisiert am

Wartesaal: Flüchtlinge bei der Registrierung im Frankfurter Hauptbahnhof Bild: Helmut Fricke

Um Flüchtlinge aufzunehmen, soll es in Deutschland weitere Drehkreuze geben. Im mittig gelegenen Hessen aber nicht, wie der Ministerpräsident sagt.

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          Zur Verteilung ankommender Flüchtlingen sollen in Deutschland weitere Drehkreuze eingerichtet werden, nach Angaben des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) jedoch keines in Hessen. „Wir sind zwar mitten in Deutschland, aber sinnvollerweise müssen die Drehkreuze weiter im Land verteilt werden“, sagte er dem Radiosender hr-Info.

          Bei einem Spitzentreffen der Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin am Dienstag sei konkret über neue Verteilkreuze in Berlin-Schönefeld und im niedersächsischen Fallingbostel gesprochen worden.

          „Alle Ministerien sind gefordert“

          Forderungen nach einem Flüchtlingsministerium erteilte Bouffier indes im Gespräch mit dem Radiosender eine Absage. Das klinge zwar gut, löse aber die Probleme nicht. „Alle Ministerien sind gefordert“, sagte der hessische Landeschef.

          Dem Radiosender FFH sagte Bouffier, bei der Verteilung von Flüchtlingen dürften kleinere Orte nicht überlastet werden. Für Menschen in Gemeinden mit 2000 Einwohnern verändere sich alles, wenn 800 Flüchtlinge dort einquartiert würden.

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