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Elster aus Wetterau infiziert : Hessen hat seinen sechsten Fall von Vogelgrippe

  • Aktualisiert am

Virusträger: Die Elster war in der Nähe eines Fundorts entdeckt worden, an dem ein ebenfalls an der Vogelgrippe verendeter Habicht gelegen hatte (Symbolbild) Bild: dpa

Der sechste Fall von Vogelgrippe in Hessen ist nun offiziell. Eine tot in der Wetterau aufgefundene Elster ist an dem Virus verendet.

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          Hessen hat seinen sechsten Fall von Vogelgrippe: Eine tot nahe Reichelsheim in der Wetterau aufgefundene Elster ist an dem Virus H5N8 verendet. Das nationale Referenzlabor am Friedrich-Löffler-Institut hat den Vorbefund des Hessischen Landeslabors bestätigt, wie die Pressestelle des Umweltministeriums in Wiesbaden wissen lässt.

          Insgesamt hat das Landeslabor in Gießen seit Anfang November mehr als 1800 Proben von Vögeln auf das Virus H5N8 untersucht. Die Elster ist der sechste bestätigte Fall des aktuellen Vogelgrippeerregers in Hessen. Dabei handelte es sich um fünf Wildvögel und einen Rosapelikan aus dem Opel-Zoo.

          Sperrbezirk eingerichtet

          Die Elster war in der Nähe eines Fundorts entdeckt worden, an dem ein ebenfalls an der Vogelgrippe verendeter Habicht gelegen hatte. Nun hat die Veterinärbehörde des Wetteraukreises einen Sperrbeziek verhängt mit einem Radius von einem Kilometer um einen Sportplatz in Reichelsheim-Weckesheim.

          Um Reichelsheim ist zudem ein sogenanntes Beobachtungsgebiet eingerichtet worden. Es umfasst außer allen Stadtteilen der Kommune auch die Ortsteile Gettenau und Bingenheim der Gemeinde Echzell, teilweise die Florstädter Stadtteile Staden, Ober-Florstadt und Nieder-Florstadt, den Ortsteil Melbach in Wölfersheim sowie teilweise die zu Friedberg zählenden Ortschaften Ossenheim und Dorheim; der Stadtteil Bauernheim zählt demnach ganz zum Beobachtungsgebiet.

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