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Hessen : Gericht stoppt Vergabe von Sportwettlizenzen

  • Aktualisiert am

Die Vergabe von Sportwettlizenzen in Hessen sei intransparent: Das hat bereits das Verwaltungsgericht Wiesbaden festgestellt. Bild: dpa

Das Land Hessen hat 20 Sportwettenanbieter Lizenzen erteilt. Diese sind zurückgestellt - denn der Anspruch anderer Anbieter auf ein transparentes Verfahren ohne Diskriminierung sei verletzt.

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          Das Land Hessen muss die Vergabe von Erteilung von 20 Sportwettenlizenzen nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt zurückstellen. In einem Eilverfahren eines abgelehnten Bewerbers sei das Land per Beschluss verpflichtet worden, das Verfahren bis zur Gerichtsentscheidung offenzuhalten, teilte das Gericht am Dienstag mit.

          Geklagt hatte ein Frankfurter Sportwettanbieter, der im Vergabeverfahren nicht zum Zuge gekommen war. Sein Anspruch auf ein transparentes und diskriminierungsfreies Verfahren sei verletzt, entschieden die Richter in dem Eilverfahren. Damit habe sich das Gericht einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts in Wiesbaden vom 5. Mai angeschlossen.

          Gemäß dem Staatsvertrag von 2012 soll Hessen im Auftrag der Bundesländer 20 Konzessionen an Sportwettenfirmen erteilen. Gegen die Auswahlentscheidung des Innenministeriums vom September 2014 haben zahlreiche, nicht berücksichtigte Bewerber geklagt.

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