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Hessische Finanzen : Schwarze Null in Sichtweite

Hessen nach Corona: Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) sagt, die akute Krise sei überstanden. Bild: dpa

Der hessische Finanzminister Michael Boddenberg von der CDU sieht das Ende der Corona-Krise und will die Neuverschuldung senken. Die Opposition beklagt Taschenspielertricks.

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          Der hessische Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) sieht das Land „auf dem Weg zurück in die Normalität“. Die Neuverschuldung soll im nächsten Jahr um 700 Millionen auf 120 Millionen Euro sinken. „2022 werden wir immer noch mit Corona leben müssen, aber die akute Krise wird hoffentlich überstanden sein“, sagte der Unionspolitiker, als er am Montag den nächsten Haushalt und seine mittelfristige Finanzplanung vorstellte.

          Ewald Hetrodt
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

          Er bekräftigte das Ziel, spätestens im Jahr 2024 wieder eine schwarze Null zu schreiben, also ohne neue Schulden auszukommen. Boddenberg bestätigte einen Bericht dieser Zeitung über die jüngste Sitzung des Haushaltsausschusses. Danach wird das zur ökonomischen Bewältigung der Pandemie gebildete Sondervermögen von zwölf Milliarden Euro bei weitem nicht ausgeschöpft.

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