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Hessen : Ermittlungen gegen zehn Asylbewerber wegen Terrorgefahr

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Hessische Behörden gehen davon aus, dass sich Terrorverdächtige unter die Flüchtlinge gemischt haben. Bild: Reuters

In Hessen sollen zehn Terrorverdächtige in Flüchtlingsunterkünften leben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sie wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

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          Zehn Asylbewerber aus hessischen Flüchtlingsunterkünften stehen unter Terror-Verdacht. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt führe gegen die zehn drei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, sagte ein Sprecher des hessischen Generalstaatsanwalts am Freitag. Der Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn hatte dies dem „Wiesbadener Kurier“ gesagt. Die Verdächtigen lebten in hessischen Flüchtlingsunterkünften. Einzelheiten nannte der Sprecher nicht.

          Nach dem Bericht der Zeitung werden Verfahren dieser Art bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt gebündelt. Dort seien insgesamt 200 solcher Verfahren eingetragen, unter anderem gegen einen mutmaßlichen Islamisten aus Oberursel, der im vergangenen Jahr einen Anschlag auf ein Radrennen in Frankfurt geplant haben soll und von kommender Woche an in Frankfurt vor Gericht steht.

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