https://www.faz.net/-gzg-9prnx

270 Bewerber : Drei hessische Projekte werden mit Mobilitätspreis ausgezeichnet

  • Aktualisiert am

Drei Projekte aus Hessen erhalten den Deutschen Mobilitätspreis. Zu den Gewinnern zählt unter anderem der „Medibus“. Bild: dpa

Es sind völlig unterschiedliche Ansätze, neue Wege der Mobilität zu finden. Zehn Projekte bekommen den Deutschen Mobilitätspreis. Drei von ihnen kommen aus Hessen.

          1 Min.

          Gleich drei Projekte aus Hessen werden mit dem Deutschen Mobilitätspreis 2019 ausgezeichnet. Zu den insgesamt zehn Gewinnern des undotierten Preises zählen ein in Hessen rollender Arztpraxisbus der Deutschen Bahn, die Lincoln-Siedlung als Modellquartier in Darmstadt und das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn ioki mit Sitz in Frankfurt mit einem flexiblen Shuttle als Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs, wie die Initiatoren des Preises am Montag mitteilten. Träger der Auszeichnung sind die Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ und das Bundesverkehrsministerium.

          Rund 270 Unternehmen, Start-ups und Vereine bewarben sich nach Angaben der Initiatoren in diesem Jahr. Die Gewinner werden von einer Jury mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik ausgewählt. Die Preise sollen im November verliehen werden. „Die diesjährigen Preisträger sind Brückenbauer zwischen den Welten: Ihnen gelingt es auf vorbildliche Weise, die Chancen der Digitalisierung für unsere Mobilität zu nutzen“, sagte der Vorsitzende von „Deutschland - Land der Ideen“, Dieter Kempf. Damit werde der Standort Deutschland nicht nur lebenswerter, sondern auch wettbewerbsfähiger.

          Medibus der Deutschen Bahn

          Zu den hessischen Preisträgern gehört der Medibus der Deutschen Bahn, eine rollende Arztpraxis. Der umgebaute Linienbus soll auch auf dem Land die medizinische Versorgung gewährleisten. Nach Angaben der Preisträger fährt der Bus seit 2018 in Nordhessen und ist ausgestattet mit einem Labor, einem Behandlungsraum, einem Sprech- und einem Wartezimmer.

          In der Lincoln-Siedlung in Darmstadt soll künftig Platz für 5000 Menschen sein. Schwerpunkt soll aber auch nachhaltige Mobilität sein, so wenig individueller Autoverkehr wie möglich. Aus diesem Grund soll es dort ein attraktives Angebot an öffentlichem Nahverkehr, verfügbare E-Autos, Fahrrad- und KfZ-Verleih geben.

          Das Shuttle von ioki ist derzeit in Hamburg im Einsatz und ergänzt den öffentlichen Nahverkehr. Die E-Autos können per App bestellt werden und bündeln Fahrgäste quasi zu Fahrgemeinschaften. Die Autos haben laut ioki sechs Plätze, sind barrierefrei und können auch Kinderwagen transportieren.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Kurze und höchst umstrittene Amtszeit: Stefan Jagsch spricht vor dem Gemeinschaftshaus in Altenstadt-Waldsiedlung.

          Nur einen Monat im Amt : NPD-Ortsvorsteher nach Eklat abgewählt

          Die Wahl eines NPD-Parteimitglieds zum Ortsvorsteher im hessischen Ort Altenstadt hatte bundesweit für Empörung gesorgt. Nun wurde Stefan Jagsch wieder abgewählt. Er fechtet die Entscheidung an – und versammelt einige Unterstützer hinter sich.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.