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306 neue Corona-Fälle : Pandemie belastet hessischen Haushalt weniger als befürchtet

  • Aktualisiert am

Im Kampf gegen das Virus: Ein Arzt bereitet eine Impfung in seiner Hausarztpraxis vor (Symbolbild) Bild: dpa

Die Corona-Pandemie belastet den hessischen Haushalt, allerdings weniger als befürchtet. Abermals ist derweil die Inzidenz in Hessen marginal gestiegen – und innerhalb eines Tages sind 306 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

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          Die Corona-Pandemie belastet die Finanzen des Landes Hessen. 2019 hatte das Land erstmals mit einem ausgeglichenen Ergebnis abgeschlossen. Für das Jahr 2020 lautet das Jahresergebnis minus 6,3 Milliarden Euro, wie aus dem Geschäftsbericht des Landes Hessen hervorgeht. „Die Verschlechterung des Jahresergebnis 2020 im Vergleich zum Vorjahr ist vor allen Dingen auf die negativen Folgen der Corona-Pandemie und damit unter anderem auch auf geringere Steuereinnahmen zurückzuführen“, sagte Finanzminister Boddenberg am Mittwoch in Wiesbaden.

          Im Kernhaushalt wurden fast 200 Millionen Euro an Krediten aufgenommen, fast 1,5 Milliarden Euro weniger als ursprünglich zu Beginn des Haushaltsjahres in der Corona-Krise erwartet wurde. Die Kreditmarktschulden des Landes erhöhten sich um fast 4,1 Milliarden Euro auf rund 45,8 Milliarden Euro. Die vom Bund ermittelte Pro-Kopf-Verschuldung pro Einwohner in Hessen betrug 6845 Euro und lag damit knapp unter dem Länderdurchschnitt (6961 Euro). Die Zahl der Beschäftigten des Landes stieg um rund 3600 Personen auf rund 172 000 Beschäftigte.

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