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BKA hat alle Daten : Hessen will „Paradise Papers“ auswerten

  • Aktualisiert am

Verweist auf das Fachwissen und die technische Ausrüstung der hessischen Finanzverwaltung: Finanzminister Schäfer zu den „Paradise Papers“ Bild: dpa

Hessen bietet sich für die federführende Auswertung der „Paradise Papers“ zu Steuertricks im Ausland an. Finanzminister Schäfer verweist auf das Fachwissen und die technische Ausrüstung der hessischen Finanzverwaltung.

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          Hessen bietet sich für die federführende Auswertung der „Paradise Papers“ an. Bei den Unterlagen geht es um millionenfache Daten über Steuertricks. Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) berief sich bei seinem Vorstoß in Wiesbaden auf das Fachwissen und die technische Ausrüstung der hessischen Finanzverwaltung, die bereits bei der zentralen Auswertung der „Panama Papers“ zum Einsatz kommen.

          In Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt (BKA) werten die hessischen Finanzexperten den riesigen Datensatz mit Informationen über dubiose Geschäfte mit Briefkastenfirmen aus und fungieren dabei als Schnittstelle zu ihren Kollegen in anderen Bundesländern. Das BKA ist im vollständigen Besitz der „Panama Papers“, Hessen hat nach eigenen Angaben auf alle diese Daten Zugriff.

          Ein internationales Medien-Netzwerk hatte mit den „Panama Papers“ Finanzströme in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt. Das BKA soll für den Datensatz bislang fünf Millionen Euro an eine bislang ungenannte Quelle gezahlt haben.

          Bei den „Paradise Papers“ geht es nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“, die dem Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ) angehört, um 13,4 Millionen Dokumente aus Steuerparadiesen. Dabei tauchten die Namen von mehr als 120 Politikern aus fast 50 Ländern auf, dazu die von Unternehmern und Sportlern.

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