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Aus für sein Gewerbe? : Olaf und die Ohnmacht

Portrait von Olaf Wand („Heiligenbild-Olaf“) an seinem Stand in der Frankfurter Liebfrauenstrasse. Bild: Frank Röth

20 Jahre lang hat Heiligenbild-Olaf seine Ikonen nahe der Zeil verkauft. Jetzt darf er das nicht mehr. In Frankfurt präsentiert sich ein juristisches Schauspiel.

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          Die Liebfrauenstraße ist ein politischer Ort. Auf 50 Metern, zwischen Zeil und Kleinmarkthalle, geht es um Freiheit und Gerechtigkeit. Es streiten: Heiligenbild-Olaf, Bruder Paulus, das Ordnungsamt, Eisenbahn-Reiner, Geschäftsleute und die Frankfurter Bürgerschaft. Vorhang auf.

          Theresa Weiß
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Von Olaf Wands Auslage ist nur noch ein Schild und ein kleiner Korb übrig. Auf dem Schild steht „Öffnet eure Herzen für Christus“ und dass „die Stadtpolizei“ das „letzte christliche Geschäft verboten, ja verboten!!! und meine Existenz zerstört“ hat. Wands Existenz, das waren Rosenkränze, Ikonen und Bronzekreuze. Seit 20 Jahren bietet er sie in der kleinen Straße nahe dem Kapuzinerkloster am Liebfrauenberg an.

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