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Handel und Industrie in Hessen : „Die Fachkräftelücke ist riesig“

Von Langen nach Wiesbaden: Kirsten Schoder-Steinmüller, geschäftsführende Gesellschafterin der Schoder GmbH in Langen, ist seit Anfang Dezember Präsidentin des Hessischen Industrie- und Handelskammertages. Bild: Samira Schulz

Bürokratie, Wettbewerbsnachteile, Corona: Die hessische Industrie steckt in einer schwierigen Lage. Und nun kommen noch zwei Probleme hinzu, wie die Präsidentin des Hessischen Industrie- und Handelskammertages, Kirsten Schoder-Steinmüller, sagt.

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          Frau Schoder-Steinmüller, wenn Sie den im Koalitionsvertrag fixierten Vorhaben der neuen Bundesregierung eine Schulnote geben müssten, welche wäre das?

          Daniel Schleidt
          Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Befriedigend, eine Drei.

          Was fehlt zu gut oder sehr gut?

          Steuerliche Entlastungen und mehr Spielräume für private Investitionen in Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Außerdem bleibt vage, wie die Bundesregierung angesichts der Klimaschutz-Vorhaben die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft absichern will.

          Was ist positiv?

          Zum Beispiel die angestrebte Halbierung der Dauer von Planungs- und Genehmigungsverfahren. Einige Ansätze zur Digitalisierung machen uns Hoffnung. Unternehmensgründungen sollen innerhalb von 24 Stunden möglich werden. Auch die Verbesserungen bei der Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte begrüßen wir.

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