https://www.faz.net/-gzg-a3vmt

Nach Mordanschlag im Februar : Hanau bekommt ein „Zentrum für Demokratie und Vielfalt“

  • Aktualisiert am

Gedenken: Nach dem Mordanschlag in Hanau legten Menschen Blumen in Erinnerung an die Opfer nieder. Künftig wird es ein „Zentrum für Demokratie und Vielfalt“ geben Bild: Francois Klein

Das „Zentrum für Demokratie und Vielfalt“ in Hanau kommt. Der Magistrat soll geeignete Räume anmieten. Anlass ist der Mordanschlag vom Februar.

          1 Min.

          Nach dem rassistisch motivierten Anschlag mit neun Toten in Hanau ist der Weg frei für das geplante „Zentrum für Demokratie und Vielfalt“ in der Stadt. Der Hanauer Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung hätten einen entsprechenden Beschluss gefasst, wie die Stadt Hanau mitteilte.

          Der Magistrat werde beauftragt, geeignete Räume anzumieten. Unter der Federführung der Fachstelle Vielfalt werde eine Planungsgruppe zum Aufbau des Zentrums eingerichtet. Finanziert werde die Einrichtung mit Mitteln der Stadt Hanau und aus Förderprogrammen des Bundes und des Landes.

          „Dunkelster Tag für Hanau in Friedenszeiten“

          Ein 43 Jahre alter Deutscher hatte am 19. Februar neun Menschen in Hanau erschossen, bevor er vermutlich seine Mutter und schließlich sich selbst tötete. Dies sei „der dunkelste Tag für Hanau in Friedenszeiten“ gewesen, sagte der für das Projekt verantwortliche Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD).

          Diesen Frieden in der Stadtgesellschaft zu erhalten, fordere alle gemeinsam. „Mit dem „Zentrum für Demokratie und Vielfalt“ übernimmt die Stadt Hanau bei zentralen Zukunftsfragen des Zusammenlebens Verantwortung für ihre Bürgerinnen und Bürger“, so Weiss-Thiel.

          Weitere Themen

          Taunus-Luchs „M12“ eingeschläfert

          Tier hatte Virusinfektion : Taunus-Luchs „M12“ eingeschläfert

          Anfang September tauchte er auf dem Sportfeld einer Schule in Oberursel auf, zuvor streifte er durch ein Quarzitwerk im Taunus. Nun ist Taunus-Luchs „M12“ eingeschläfert worden, er war von einem Virus befallen.

          Topmeldungen

          Warnschild in Ludwigsburg

          Debatte im Bundestag : Wer der Feind ist

          Kritik ist berechtigt und nötig. Eine „Corona-Diktatur“ ist Deutschland aber nicht. Auch die Opposition sollte in diesen Zeiten nicht überreagieren.
          Der Umsatz mit den iPhones verfehlt die Erwartungen. Tim Cook ist trotzdem optimistisch.

          Amazon, Apple & Co. : Den Tech-Konzernen geht es glänzend

          Amazon schafft einen weiteren Rekordgewinn, und Facebook beschleunigt sein Wachstum. Apple muss auf das nächste Quartal vertrösten – hat aber guten Grund zum Optimismus.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.