https://www.faz.net/-gzg-9ly0f

Versuchter Mord in Landesbahn : Nach Gullydeckel-Anschlag: Polizei sucht Täter „mit Hochdruck“

  • Aktualisiert am

Ein Zug der hessischen Landesbahn nahe Erndtebrück Bild: dpa

Nach dem Anschlag auf einen Zug der hessischen Landesbahn im Siegerland sucht die Polizei die Täter „mit Hochdruck“. Mehrere Gullydeckel hingen von einer Brücke und durchschlugen die Frontscheibe des Triebwagens.

          Wer den Anschlag auf einen Zug der hessischen Landesbahn im Siegerland verübt hat, ist weiter unklar. Die Polizei suche „mit Hochdruck“ nach Hinweisen auf die Täter. Dies sagte ein Sprecher am Sonntag.

          Mehrere herabhängende Gullydeckel haben auf einer Strecke der Hessischen Landesbahn die Frontscheibe eines Zuges durchschlagen. Staatsanwaltschaft und Polizei werteten die Tat vom Samstag in einer gemeinsamen Mitteilung als Mordversuch. Demnach waren die Gullydeckel auf Höhe der Fahrerkabine an Seilen an einer Brücke auf der Strecke zwischen Bad Berleburg und Erndtebrück in Nordrhein-Westfalen festgebunden.

          Gullydeckel in Hilchenbach gestohlen

          Der 49 Jahre alte Lokführer habe „instinktiv richtig“ gehandelt und deshalb nur leichte Verletzungen erlitten. In dem Zug waren wegen einer geplanten Leerfahrt keine Fahrgäste. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

          In der Nacht zum Freitag waren den Angaben zufolge in der Stadt Hilchenbach westlich vom Tatort vier Gullydeckel gestohlen worden. Die Zugstrecke führt von Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen über Siegen nach Altenkirchen in Rheinland-Pfalz.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Syrische Soldaten

          Syrien : Amerika meldet Hinweise auf Giftgasangriff

          Die Vereinigten Staaten haben laut eigenen Angaben Hinweise auf einen Chlorgas-Angriff syrischer Truppen. Das Außenministerium droht mit einer angemessenen Antwort.
          Heinz-Christian Strache am 18. Mai 2019 in Wien während einer Pressekonferenz, nachdem das „Ibiza-Video“ öffentlich geworden war.

          Woher stammt das Ibiza-Video? : Hinweise auf Mittelsmänner

          Ist der Kontakt zu der angeblichen Oligarchennichte über einen Wiener Anwalt angebahnt worden? Österreichische Medien berichten über mögliche Mittelsmänner hinter dem Video, das Vizekanzler Strache zu Fall gebracht hat.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.