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Grundstein gelegt : 207 Luxus-Wohnungen im neuen Henninger Turm

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Investor an der Baggerschaufel: Daniel Hopp auf dem Henninger-Turm-Gelände in Frankfurt Bild: dpa

Der alte Henninger Turm war ein Frankfurter Wahrzeichen. An seiner Stelle soll bis Ende 2016 ein Wohnturm entstehen. Am Mittwoch wurde der Grundstein gelegt.

          Mit der Grundsteinlegung hat am Mittwoch offiziell der Bau des neuen Frankfurter Henninger Turms begonnen. Daniel Hopp, Geschäftsführer des Bauträgers Actris, und Bürgermeister Olaf Cunitz (Die Grünen) mauerten symbolisch eine Zeitkapsel ein. Sie enthält eine Entwurfszeichnung des Turms, eine Flasche Bier, ein Foto und einen Stein des alten Turms sowie aktuelle Tageszeitungen und etwas Münzgeld.

          Der neue Henninger Turm wird mit etwa 140 Metern eines der höchsten Wohnhochhäuser Deutschlands. „Dieses Projekt ist eine Bereicherung für Frankfurt“, sagte Cunitz. Das Thema Wohnhochhaus sei in keiner anderen Stadt Deutschlands so gut verortet wie in der Mainmetropole.

          1000 Wohnungen entstehen

          Hopp sprach von einer „zukunftsweisenden Bauweise, Formgebung und Ausstattung“ des künftigen Wohnturms: „Der neue Henninger Turm ist lebendige Geschichte. Er interpretiert die Industriearchitektur der sechziger Jahre in zeitgemäßer Weise.“

          Nachfolger: So soll der neue Henninger Turm mit Fass-Spitze einmal aussehen

          Die Silhouette des geplanten Baus aus Glas und Naturstein erinnert an das alte, fensterlose Brauerei-Getreidesilo, jahrzehntelang eines der Wahrzeichen Frankfurts. Die Fertigstellung des neuen Turms mit 207 luxuriösen Wohnungen ist für Ende 2016 vorgesehen. Insgesamt sollen auf dem ehemaligen Henninger-Areal rund 1000 Wohnungen, mehrere Geschäfte und Gewerbeflächen entstehen. Das gesamte Investitionsvolumen beziffert Projektleiter Jörg Janson auf rund 350 Millionen Euro.

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