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Großeinsatz in Shisha-Bar : 35 Verletzte nach Kohlenmonoxid-Austritt

  • Aktualisiert am

Großeinsatz: 35 der 78 Gäste litten unter akuten Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Bild: dpa

In der Nacht zum Samstag lösten erhöhte Kohlenmonoxid-Werte in einer Wiesbadener Shisha-Bar einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Die Ursache der erhöhten Gas-Konzentration ist bisher unklar.

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          Erhöhte Kohlenstoffmonoxid-Werte in einer Shisha-Bar haben einen Großeinsatz der Wiesbadener Feuerwehr ausgelöst. 35 der anwesenden 78 Besucher der Shisha-Bar zeigten in der Nacht zu Samstag erste Anzeichen für eine Kohlenmonoxid-Vergiftung, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Bar wurde demnach geschlossen und die Betroffenen wurden untersucht. Laut Feuerwehr wurde die Stadtpolizei bei einer Routinekontrolle auf die Shisha-Bar im Stadtteil Erbenheim aufmerksam. Beim Eintreffen der Feuerwehr zeigten die Warngeräte eine erhöhte Gaskonzentration. Die Bar sei in vollem Betreib und gut besucht gewesen.

          Die Einsatzkräfte hätten die Gäste ins Freie gebracht und ihre Blutgaswerte gemessen. Bei 35 Menschen seien „medizinisch relevante“ Werte gemessen worden, bei einigen seien die Werte sogar „stark erhöht“ gewesen. Alle Betroffenen verweigerten laut Feuerwehr dennoch eine Behandlung in einem Krankenhaus. Ob in der Bar die Schutzmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie eingehalten wurden, war am Samstag zunächst unklar.

          Laut Mitteilung waren 21 Fahrzeuge des Rettungsdienstes und acht Fahrzeuge der Feuerwehr vor Ort. Besucher der Shisha-Bar wurden unter anderem in einem Bus betreut. Die Ursache der erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentration war am Samstag unklar.

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