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Nidda-Wallernhausen : Spenden sammeln nach Flut in Wetterau-Dorf

  • Aktualisiert am

Ruiniert: Diese Weihnachtsdeko ist nach der Flutwelle vom Sonntag reif für den Müll Bild: dpa

Die Menschen in Wallernhausen in der Wetterau versuchen noch immer, die Spuren der Flutwelle von Sonntag zu beseitigen. Dabei sind die Betroffenen nicht allein.

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          Nach der Flut im Niddaer Ortsteil Wallernhausen werden Spenden für die Betroffenen gesammelt. „Es gibt eine ganz große Hilfsbereitschaft“, sagte der Bürgermeister von Nidda, Hans-Peter Seum (parteilos). Die Wetterau-Stadt rief zu einer Spendenaktion auf. Die Höhe der Schäden ist noch unklar, die Stadt hofft auf Hilfsgelder aus einem Landesfonds.

          Eine Flutwelle war am Sonntag durch den Ortskern gerauscht, hatte Autos mitgerissen, Straßen und Keller unter Wasser gesetzt. Einige Straßen seien beschädigt und weiterhin nicht befahrbar, sagte ein Polizeisprecher. Mitarbeiter von Bauhöfen, Firmen oder Straßenmeistereien sind nach Angaben des Wetteraukreises weiterhin mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Auch Gutachter sind unterwegs.

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          Einige Familien fürchten nun, dass ihre Häuser nicht mehr bewohnbar sind, wie der Bürgermeister berichtete. Manche hätten Existenzangst. Nach Angaben von Wallernhausens Ortsvorsteher Wolfgang Clotz herrscht unter den Betroffenen auch die bange Frage, ob Versicherungen einspringen.

          Die Hilfsbereitschaft sei überwältigend, sagte Clotz. Menschen auch aus anderen Orten böten ihre Arbeitskraft an, wollten Geld, Möbel oder Hausrat spenden. Um die Hilfe besser zu koordinieren, werden die Betroffenen derzeit befragt, welche Dinge sie benötigen.

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