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Feuerwehreinsatz : Hoher Schaden bei Großbrand in Hanau

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Elf Stunden kämpften über 180 Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen den Großbrand in Hanau. (Symbolbild) Bild: dpa

Ein Großbrand hat Hanau in Atem gehalten. Insgesamt mehr als 180 Einsatzkräfte haben gegen die Flammen gekämpft, ein Volksfest ist vorzeitig beendet worden.

          Ein Brand in einem Hanauer Industriegebiet hat am Freitagabend einen Großeinsatz ausgelöst und ein Volksfest beendet. Mehr als 180 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften fast elf Stunden gegen die Flammen, wie die Hanauer Feuerwehr am Samstag mitteilte. Dabei verletzten sich drei Einsatzkräfte der Feuerwehr leicht. Nach der Schätzung eines Feuerwehrsprechers entstand ein Schaden von mehr als 200.000 Euro. Wie und warum der Brand ausbrach, war laut Polizei zunächst unklar.

          Der Brand auf dem Gelände eines Industriebetriebs, der an eine Tankstelle grenzt, war am Freitagabend ausgebrochen. Zwischenzeitlich stand eine Fläche von etwa 40 mal 40 Metern in Flammen. Laut Feuerwehr lagerten dort unter anderem Metallschrott und alte Autos.

          Über der Stadt war eine große Rauchwolke zu sehen. Die Anwohner wurden mit der Warn-App Katwarn aufgerufen, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Im Hanauer Stadtteil Steinheim musste nach Angaben eines Feuerwehrsprechers das Altstadtfest zum Missfallen vieler Besucher und Stadtbetreiber vorzeitig beendet werden. Die Feuerwehr konnte bei Messungen aber keine Schadstoffe in der Luft feststellen.

          Immer wieder forderte die Einsatzleitung der Feuerwehr Verstärkung benachbarter Wehren an. Auch das Deutsche Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk waren im Einsatz. Auf dem Main richteten die Einsatzkräfte Sperren ein, um zu verhindern, dass Löschschaum oder andere Stoffe in den Fluss gelangen. Gegen Mitternacht hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Nachdem am frühen Samstagmorgen die letzten Glutnester gelöscht waren, konnten die Einsatzkräfte den Brandort verlassen. Gutachter sollen nun die Brandursache ermitteln.

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