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Impfen in Corona-Zeiten : So bereiten sich Arztpraxen auf die Grippesaison vor

Sinnvoller Piks: In diesem Jahr wollen sich viele Menschen gegen Grippe impfen lassen. Bild: dpa

Viele Ärzte im Rhein-Main-Gebiet haben so viele Dosen der Grippeschutzimpfung bestellt wie nie zuvor. Dennoch könnte es knapp werden – und die Gesundheitsämter müssen nachsitzen.

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          Die Ersten waren schon da, um sich ihre jährliche Grippeschutzimpfung abzuholen. Pünktlich wie jedes Jahr. Doch der Impfstoff fehlte. „Lieferschwierigkeiten“, sagt Wolfgang Seher, Allgemeinmediziner und Vorsitzender des Hausärzteverbands Hessen. Erst vergangene Woche ist die vollständige Bestellung bei ihm eingetroffen – mit 14 Tagen Verzögerung. „Da ist eine gewisse Unruhe auf dem Markt“, so seine Beobachtung. Denn viele Kollegen würden versuchen, schnell noch ein paar mehr Dosen abzugreifen. Auch weil die Nachfrage bei den Patienten laut Seher spürbar gestiegen ist.

          Marie Lisa Kehler

          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Der Allgemeinmediziner spricht seine Patienten auf die Möglichkeit der Grippeschutzimpfung an, vor allem Ältere. Manchmal, so sagt er, „muss ich sie ein bisschen triezen“. Denn der Nutzen der Impfung sei für viele nur schwer zu fassen. „Eine Impfung ist etwas Vorbeugendes.“ Es fehle der unmittelbare Effekt, der beispielsweise mit einer Kopfschmerztablette verbunden werde.

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