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Grie-Soß-Aktion : Frankfurt will den Soßen-Rekord

Die traditionelle „Grüne Soße” muss aus frischen Kräutern der Rhein-Main-Region bestehen Bild: picture alliance / dpa

Grüne Soße zu verzehren ist lokalpatriotisch, vorausgesetzt, es geschieht in Frankfurt und vor allem an diesem Donnerstag, am weltersten Grüne-Soße-Tag.

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          Essen ist Geschmacksache, ist eine Frage von Präferenzen, ist privat? Nicht, wenn es um die Grüne Soße geht. Die ist politisch oder besser: lokalpolitisch. Sie zu verzehren ist lokalpatriotisch, vorausgesetzt, es geschieht in Frankfurt und vor allem an diesem Donnerstag, am weltersten Grüne-Soße-Tag, zu dem die Organisatoren des alljährlichen Grüne-Soße-Festivals und die Stadt den 22. Juni erklärt haben.

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Aus dem beständigen Erfolg, den das Festival in den vergangenen zehn Jahren hatte, und aus der Tatsache, dass die Fraktion der Soßen-Freunde so groß ist, dass sogar die EU die speziell hier verbreitete Mischung aus regional angebauten Zutaten als „Frankfurter Grüne Soße“ unter Schutz stellte, hoffen die Veranstalter etwas hochrechnen zu dürfen: dass die Begeisterung reicht, einen Weltrekord aufzustellen.

          231 .775 Portionen Grüne Soße müssen dafür verzehrt oder zubereitet werden, und jede muss gezählt werden, wofür der Käufer eines Essens oder der Zutaten für Grüne Soße – sofern er sie in einer Rewe-Filiale erwirbt – einen Code erhält. Den kann er dann im Internet eingeben. Wer also gerne Grüne Soße isst und sich an dieser nicht ganz ernst gemeinten, aber mit großem Aufwand geplanten Aktion beteiligen möchte, der findet alle Informationen zu dem Tag, dazu eine Liste der morgigen Veranstaltungen und der teilnehmenden Gaststätten, unter www.gruene-sosse-tag.de.

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