https://www.faz.net/-gzg-8go5x

Kim Hnizdo im Porträt : Auftritt bei „Victoria’s Secret“ als Traum

  • -Aktualisiert am

Will bei „Germany’s next Topmodel“ ins Finale: Kim Hnizdo aus Bad Homburg Bild: ProSieben/Micah Smith

Kim Hnizdo ist Kandidatin der Sendung „Germany’s next Topmodel“. Jetzt will die junge Frau aus Bad Homburg ins Finale einziehen.

          2 Min.

          Auf den ersten Blick ist Kim Hnizdo eine junge Frau wie so manch andere im wohlhabenden Hochtaunus. Sie trifft sich, wie andere, gerne mit ihren Freunden. Sie hat ein Pferd und geht jeden Tag reiten. Nach dem Abitur an der Humboldtschule in ihrer Heimatstadt Bad Homburg entschied sie sich für ein Jurastudium in Gießen. Bis zum 25. Februar dieses Jahres kannte die 19 Jahre alte Studentin kaum einer. Dann aber ließ Heidi Klum ihr vor laufender Kamera die Haare abschneiden – und zwar komplett. Denn Kim Hnizdo macht mit bei der Fernsehsendung „Germany’s next Topmodel“, die Pro Sieben stets am Donnerstagabend ausstrahlt – und in der Klum den Ton angibt. Morgen könnte es die Bad Homburgerin in das Finale der aktuellen Staffel schaffen.

          Hnizdo ist groß und schlank. „Ich bin nicht so gebaut, dass ich hätte Kugelstoßerin werden können.“ Freunde haben sie ermutigt, bei „Germany’s next Topmodel“ teilzunehmen, wie sie sagt. Die vergangenen Staffeln hat sie am Bildschirm verfolgt. Im Grunde wollte sie sich schon im vergangenen Jahr bewerben, hatte aber die Frist verpasst. Das passierte ihr kein zweites Mal. „Ich wollte einfach mal ausprobieren, wie es ist“, sagt sie. Nun ist sie unter den ersten sechs. Und sie hat für ihre Teilnahme schon reichlich Aufmerksamkeit erfahren.

          Paparazzo-Opfer

          Denn zum ersten Mal seit dem Start von „Germany’s next Topmodel“ vor zehn Jahren hat jemand, der gar nicht selbst an der Show teilnimmt, für Gesprächsstoff gesorgt: Kims damaliger Freund Alexander Keen. Nachdem Heidi Klum ihr die Haare abgeschnitten hatte, fand er keine tröstenden Worte für sie. Genauso wenig konnte er seine Freundin beruhigen, nachdem ein Paparazzo ein Foto von ihr mit verrutschtem Träger ihres Kleides geschossen hatte. Mittlerweile haben sich die beiden getrennt.

          In der Show hört Hnizdo Sätze aus dem Mund der Moderatorin, die schon viele junge Frauen vor ihr gehört haben. Zum Beispiel: „Hier sind lauter professionelle Stylisten am Werk. Ihr müsst uns vertrauen, wenn es um euren Look geht. Wenn ihr euch nicht traut, dann müsst ihr nach Hause fliegen.“ Oder Klum sagt: „Dieses Jahr ist alles anders.“ Anders ist im Vergleich zu früher, dass die Mädchen in zwei Teams aufgeteilt werden, die gegeneinander antreten. Neu ist auch Jurymitglied Michael Michalsky. Hnizdo gehört zu Team Weiß und steht somit unter der Obhut des Designers.

          Alles ist aber letztlich doch nicht anders. Denn nur eine kann das nächste „Topmodel“ werden. Nur eine kommt auf das Cover der deutschen Ausgabe des Magazins „Cosmopolitan“, erhält einen Vertrag mit der Künstleragentur Oneeins Fab und ein Preisgeld von 100.000 Euro.

          Dabei wollen viele Mädchen noch viel mehr. „Mein größter Traum ist es, bei ,Victoria’s Secret’ zu laufen“ – der weltweit beachteten Show der Unterwäschemarke, sagt Hnizdo. Letztlich sei „Germany’s next Topmodel“ ein Sprungbrett.

          Hnizdo sagt auch: „Es ist komisch, sich hinterher selbst im Fernsehen zu sehen.“ Aber die Resonanz aus ihrer Familie und ihrem Freundeskreis sei gut – „die sind alle super stolz“. Es habe aber Momente gegeben, an denen sie sich gefragt habe, ob es das alles wert sei. Hätte sie sich ihre Haare nicht abschneiden lassen, hätte sie nach Hause fliegen müssen. Ihr Zwischenfazit ist jedoch positiv: „Ich habe hier so viele wichtige Erfahrungen gemacht, das ist eine Zeit in meinem Leben, die ich nicht missen möchte.“

          Weitere Themen

          Topmeldungen

           Unsere Sprinter-Autorin: Julia Anton

          F.A.Z.-Sprinter : And the winner is ...

          Während in Großbritannien heute Nacht Boris Johnson seine Mehrheit ausgebaut hat, gehen die Klimaverhandlungen in Madrid in die Verlängerung. Sehr bald beendet könnten die Ermittlungen zum „Isarmord“ sein. Der F.A.Z.-Sprinter.
          Hier geschah es: Auf dem Radweg zwischen deutschen Museum (links) und Europäischen Parlament (rechts) erstach ein Unbekannter Domenico L.

          Mord an der Isar : Bayern betritt kriminalistisches Neuland

          In München wird die erweiterte DNA-Analyse eingesetzt, um den Mörder von Domenico L. zu fassen. Ermittler erfahren so, welche Haar-, Augen- und Hautfarbe der Täter vermutlich hat. Das ist in Deutschland eigentlich noch verboten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.