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Veranstaltungen in der Krise : Fashion Week und Kirchentag: „Es gelten gleiche Regeln für alle“

Der Ökumenische Kirchentag soll wohl nur digital stattfinden, die Fashion Week plant dagegen mit Präsenzveranstaltungen. Bild: Helmut Fricke

Die Messe Frankfurt will die Fashion Week 2021 mit vielen Veranstaltungen und persönlichen Kontakten ausrichten. Der Ökumenische Kirchentag dagegen soll weitgehend nur digital stattfinden. Wird da mit zweierlei Maß gemessen?

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          Wer das Frankfurter Gesundheitsamt fragt, wie es im nächsten Jahr mit Großveranstaltungen aussieht, hört: eher mau. Zwar lässt sich nicht absehen, wie sich die Infektionszahlen im Frühjahr und Sommer entwickeln. Doch die Linie der Behörde ist klar: Sie geht davon aus, dass es keine Großveranstaltungen geben wird. Alle Events müssten auf Basis der aktuellen Situation geplant werden, heißt es aus dem Gesundheitsdezernat. Das heißt, Stand Freitag: 1520 neue Infizierte in Hessen, 34 weitere Tote, für Frankfurt eine Inzidenz von 141. Entspanntes Plaudern bei Sekt und Häppchen ist da nicht möglich.

          Patricia Andreae

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Theresa Weiß

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Folgerichtig steht ein Ereignis, das eigentlich bis zu 100 000 Besucher nach Frankfurt gelockt hätte, auf der Kippe: Der Ökumenische Kirchentag (ÖKT), der Mitte Mai stattfinden soll, wird derzeit weitgehend nur noch im digitalen Format geplant. Andere Veranstalter dagegen bereiten weiter Großereignisse mit Präsenztreffen vor. So verkündete Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU), die Stadt werde eine der ersten sein, die mit der Fashion Week „wieder eine schöne große Veranstaltung“ habe. „Das ist eine großartige Chance“, sagte er der F.A.Z., die Pläne setzten ein Zeichen der Zuversicht.

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