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Drittliga-Verein in Not : Lettieri: FSV Frankfurt aus „misslicher Lage“ führen

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Energiegeladen: Gino Lettieri soll den FSV Frankfurt vor dem Abstie aus der Dritten Liga bewahren Bild: dpa

Der FSV Frankfurt legt Wert auf Kontinuität. Davon kann auf dem Trainerposten aber längst keine Rede mehr sein. Jetzt versucht Gino Lettieri sein Glück. Das ist aber nicht alles vom Bornheimer Hang.

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          Gino Lettieri soll den kriselnden Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt vor einem weiteren Absturz bewahren. Der Tabellen-17. stellte am Dienstag den 50 Jahre alten Deutsch-Italiener als Nachfolger des beurlaubten Roland Vrabec vor. „Ich freue mich auf die Aufgabe, den FSV aus der misslichen Lage herauszuführen“, sagte Lettieri, der erstmal nur einen Vertrag bis zum Saisonende bekommt. „Die Mannschaft ist gut genug, das schaffen zu können.“

          Lettieri ist bereits der fünfte Trainer in Bornheim innerhalb von zwei Jahren - nach Benno Möhlmann, Tomas Oral, Falko Götz und Vrabec. Der FSV hat als Zweitliga-Absteiger in diesem Jahr noch keines seiner sechs Rückrunden-Spiele gewonnen und dabei nur zwei Punkte geholt und zwei Tore erzielt. Vrabec hatte am Montag ausgerechnet an seinem 43. Geburtstag gehen müssen.

          „Unsere Zielsetzung waren vor der Saison 50 Punkte und eine ordentliche Tabellen-Platzierung“, räumte Geschäftsführer Clemens Krüger ein. Mit Ausnahme des Spiels gegen Hansa Rostock (0:0) sei die Mannschaft „in den letzten Wochen immer schlechter geworden“. Aber: „Mit dem Feuer, der Kompetenz und dem Eifer ist Gino Lettieri der richtige Mann, um den Reset-Knopf zu drücken“, sagte Clemens.

          Lettieri war zuletzt von 2014 bis 2015 Chefcoach beim MSV Duisburg und stieg mit dem Club in die 2. Liga auf. In der Fußball-Region ist der gebürtige Züricher ein alter Bekannter: 2006 trainierte er für kurze Zeit den SV Darmstadt 98 in der Regionalliga und von 2010 bis 2012 den SV Wehen Wiesbaden in der 3. Liga.

          In Frankfurt will und muss er sich nun schnell ein Bild von der Mannschaft um Kapitän Patrick Ochs machen. Am Samstag kommt der Tabellensiebte Hallescher FC. „Es gibt für mich nur ein Ziel: Dass die Mannschaft nicht absteigt“, sagte der neue Chefcoach.

          Fans fielen aus der Rolle: Geldstrafe für den FSV

          Der FSV Frankfurt muss wegen Fehlverhaltens seiner Fans 5000 Euro Geldstrafe zahlen. Dieses Urteil fällte am Dienstag das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Anhänger des FSV hatten in der Partie bei Rot-Weiß Erfurt am 4. Februar zusammen mit befreundeten Zuschauern aus Jena versucht, einen Zaun im Stadion zu durchbrechen. Zudem kam es im Gästeblock zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Polizei und Ordnungsdienst. In der Begegnung gegen den Chemnitzer FC eine Woche später hatten FSV-Fans einen Banner mit beleidigendem Inhalt gezeigt. Das Urteil ist nach DFB-Angaben rechtskräftig. (lhe)

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