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Giftstoffe ausgetreten : Chemieunfall: Ein Verletzter im Industriepark Höchst

  • Aktualisiert am

Im Gebäude von Akzo Nobel in Höchst (MItte) ist ein Arbeiter bei einem Chemieunfall verletzt worden Bild: Infraserv

Im Frankfurter Betrieb von Akzo Nobel sind vermutlich krebserregendes und extrem leicht entzündliches Chlormethan sowie giftiger Chlorwasserstoff ausgetreten. Ein Arbeiter wurde verletzt.

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          Im Frankfurter Industriepark Höchst sind in einem Chemiebetrieb Giftstoffe entwichen. Der Austritt habe aber sofort gestoppt und die Gefahr durch die Werksfeuerwehr eingedämmt werden können, teilte das betroffene Unternehmen Akzo Nobel mit. Ein Mitarbeiter des Industrieparks sei mit leichten Atemwegreizungen in ein Krankenhaus
          gebracht worden.

          Nach Angaben des Unternehmens traten gegen 11.00 Uhr vermutlich krebserregendes und extrem leicht entzündliches Chlormethan sowie giftiger Chlorwasserstoff aus. Wie es dazu kam, ist bislang noch unklar. Die Feuerwehr habe die gasförmigen Stoffe mit einem Wasserschleier zu Boden gebracht, das Wasser sei in einem speziellen Behälter aufgefangen worden.

          Nachbarschaft und Umwelt des Industrieparks seien nach ersten Erkenntnissen nicht gefährdet worden, dies hätten Messungen ergeben. Anwohner waren dennoch über Sirenen und Rundfunkansagen gewarnt worden. Auch der Bahnverkehr in Höchst war für kurze Zeit unterbrochen.

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