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Mainzer Opfer obduziert : „Gibson“-Gast starb nach Tritten gegen den Kopf

  • Aktualisiert am

Eingang zum Club „Gibson“. Bild: Frank Röth

Der Tod des nach einer Schlägerei im Frankfurter Club „Gibson“ zunächst ins Koma gefallenen Mannes ist auf Tritte und Schläge gegen den Kopf zurückzuführen. Dies hat die Obduktion ergeben.

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          Schläge und Tritte gegen den Kopf haben den bisherigen Ermittlungen zufolge zum Tod des 41 Jahre alten Mannes in einem Frankfurter Club geführt. Der Mann aus Mainz war am frühen Pfingstsonntag auf der Tanzfläche von drei Männern ins Gesicht und auf den Kopf geschlagen worden und dadurch zu Boden gegangen, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

          „Obwohl er regungslos am Boden liegen blieb, versetzten ihm einer oder zwei Beschuldigte noch mehrere Tritte gegen den Kopf.“ Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen, die zum Hirntod führten. Die Ergebnisse der Obduktion stehen aber noch aus. Sie wurde auf Freitag verschoben. Die Diskothek kündigte an, ihren Betrieb am Donnerstag fortzusetzen.

          Zwei 38 und 25 Jahre alte Männer sitzen wegen Totschlagsverdacht in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl gegen den dritten, 29 Jahre alten Verdächtigen, wurde außer Vollzug gesetzt. „Die Beschuldigten hatten aufgrund der Heftigkeit des Angriffs zumindest billigend in Kauf genommen, ihr Opfer zu töten“, teilte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen mit. Den Begleiter des Opfers verletzten sie mit Faustschlägen ins Gesicht. Worum es bei der Schlägerei ging und wie es dazu kam, war weiterhin unklar. Anhaltspunkte auf einen Streit in der Türsteherszene oder dem Rockermilieu gebe es nicht.

          Zum Zeitpunkt der Tat sollen mehr als 1000 Gäste in dem Club auf der Frankfurter Einkaufstraße Zeil gefeiert haben. Unter den Besuchern waren auch Spieler von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt.

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