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Industriepark Frankfurt-Höchst : Gewerkschaft warnt vor Stellenabbau bei Bayer

  • Aktualisiert am

Chemiepark in Frankfurt Höchst: Es droht ein Stellenabbau. Bild: Jonas Wresch

Bayer will in einem massiven Stellenabbau 12.000 Arbeitsplätze weltweit streichen. Die Gewerkschaft IB BCE warnt davor, dass auch Frankfurt betroffen sein könnte.

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          Die Gewerkschaft IG BCE warnt angesichts des weitreichenden Stellenabbaus bei Bayer vor Jobverlusten im Frankfurter Chemiepark Höchst. Noch gebe es keine Zahlen, wie sich die geplante Streichung von 12.000 Stellen weltweit bei dem Dax-Konzern auf den Bayer-Standort am Main auswirke, sagte Volker Weber, Landesbezirksleiter für Hessen und Thüringen bei der Branchengewerkschaft IG BCE am Freitag. „Es gibt kreativere Maßnahmen als einen Stellenabbau“, sagte Weber. Gemeinsam mit dem Betriebsrat würden die Pläne von Bayer nun geprüft.

          Der Dax-Konzern beschäftigt in Frankfurt nach Unternehmensangaben etwa 630 Mitarbeiter, vor allem in der Forschung und der Produktion für den Pflanzenschutzbereich. Wie einzelne Standorte von dem Stellenabbau betroffen sei werden, lasse sich noch nicht sagen, erklärte ein Sprecher. Details würden in den kommenden Monaten ausgearbeitet.

          Bayer hatte am Donnerstag angekündigt, bis Ende 2021 weltweit rund 12.000 Arbeitsplätze abzubauen, vor allem in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen seien bis Ende 2025 ausgeschlossen. Der größte Teil des angekündigten Stellenabbaus entfällt auf die Pflanzenschutzsparte und die Verwaltung: Rund 4100 Stellen würden im Zuge der Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto gestrichen.

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