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„Dry January“ : Ein Jahresbeginn ohne Alkohol

Wer am „Dry January“ teilnimmt, verzichtet einen Monat lang auf Alkohol. Bild: dpa

Das Jahr mit Verzicht beginnen: Dry January heißt der Trend zum Alkohol-Fasten. Dafür gibt es gute Getränke, die sich im Lockdown auch zuhause mixen lassen. Aber auch die fertig zu kaufende Gurkenlimonade schmeckt.

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          Bilder aus einer anderen Zeit. Grüne Bäume, blauer Himmel. Menschen in Straßencafés, auf den Tischen orangerote Getränke in bauchigen Gläsern, Aperol Spritz. Als es warm war im Corona-Jahr 2020 und es schien, als ob das Land eine Pause machen könne von seinen Sorgen in der Pandemie, da war wie in jedem Sommer seit Ewigkeiten dieser Drink der wahrscheinlich meistverkaufte. Einer, der fast genauso aussieht, aber null Rauschpotential hat, wird nach Aussagen informierter Kellner seit ein paar Jahren ebenfalls zunehmend gerne getrunken: Sanbitter, ein dem Campari ähnliches, alkoholfreies Getränk, mit ein wenig Zitronensaft versetzt und mit Sodawasser aufgegossen. Das schmeckt auch im Januar, den ja viele gerne zum Verzicht auf Alkohol nutzen.

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Ein paar Wochen ohne: Schaden kann das nicht, sagen Suchtexperten, anders als der Alkoholkonsum. Und wer nichts trinkt, was ihm die Sinne vernebelt, hat ohnehin den Trend auf seiner Seite. Was haben Sie ohne Alkohol? Dass einer schräg angesehen wurde, wenn er im Lokal so eine Frage stellt, ist vorbei. Heute gibt es kaum eine Bar mehr, die nicht virgin cocktails anbietet, kein alkoholisches Getränk von Bier bis Wein und Gin, von dem nicht auch eine Variante ohne Alkohol auf dem Markt wäre. Kommen die Smoothies und Fruchtsäfte und Limonaden hinzu: Die Auswahl ist groß, an Produkten und an Rezepten.

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