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Fall Lübcke : Geständnis von Stephan E. großer Erfolg für hessische Ermittler

  • Aktualisiert am

Ermordeter Kasseler Regierungspräsident: Das Porträt Walter Lübckes während einer Trauerfeier. Bild: dpa

Hessens Innenminister Peter Beuth findet deutliche Worte für das Geständnis des Tatverdächtigen. Ein Großteil der Ermittlungsarbeiten ist aus Hessen unterstützt worden.

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          Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hat das Geständnis des tatverdächtige Stephan E. für den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke als großen Erfolg der hessischen Ermittlungsbehörden bezeichnet. Hessen habe den Generalbundesanwalt mit großem Aufwand und 80 Ermittlern unterstützt, sagte Beuth am Mittwoch vor der Sitzung des Innenausschusses im hessischen Landtag in Wiesbaden. Damit sei der Täter innerhalb von wenigen Wochen überführt worden.

          Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte zuvor am Rande einer nicht-öffentlichen Sondersitzung des Innenausschusses des Bundestages in Berlin mitgeteilt, dass Stephan E. den Mord an Lübcke gestanden habe. Der 45 Jahre alte Mann war in früheren Jahren durch Kontakte in die rechtsextreme Szene aufgefallen. Der Kasseler Regierungspräsident war Anfang Juni neben seinem Haus erschossen worden. Lübcke war in der Vergangenheit wegen seiner Haltung zu Flüchtlingen bedroht worden.

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