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Gespräch mit Ex-Aktivist : „Fridays for Future ist weltfremd“

Nachdenklich: Das Problem der Klimabewegung sei, dass sie fast ausschließlich von Privilegierten getragen werde, meint der 23 Jahre alte Clemens Traub. Eine ähnliche soziale Homogenität sieht er in den Medien. Bild: Hannah Aders

Aus einem begeisterten Mitstreiter der Klimabewegung ist ein scharfer Kritiker geworden. Der Mainzer Student Clemens Traub spricht über urbane Arroganz, den A-49-Protest und seine Partei, die SPD.

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          Aufgewachsen in einem Ort in der Südpfalz, ist Clemens Traub zum Studium der Politikwissenschaft nach Mainz gekommen. Anfang 2019, als die von Greta Thunberg angestoßene Fridays-for-Future-Bewegung auch in Deutschland Fahrt aufnimmt, schließt sich Traub den demonstrierenden Schülern und Studenten an. Doch mit dem Erfolg der Bewegung wachsen in ihm die Zweifel an ihr. Seine Erfahrungen und Überlegungen schreibt er in einem Buch nieder, das im Juni 2020 unter dem Titel „Future for Fridays?“ im Quadriga-Verlag erschienen ist. Der Dreiundzwanzigjährige wohnt in einer WG in Mainz-Finthen und arbeitet als studentische Hilfskraft in der „heute“-Redaktion des ZDF.

          Matthias Trautsch

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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