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Prozess gegen Schützen : Therapie nach Schüssen auf Asylheim verordnet

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Zwei Mal zur Zielscheibe geworden: Die Containerunterkunft für Flüchtlinge in Hofheim am Taunus. Bild: dpa

Vor zwei Jahren schoss ein junger Mann auf ein Flüchtlingsheim in Hofheim am Taunus. Nun soll er eine Anti-Alkoholtherapie machen. Kommt er dem nicht nach, drohen härtere Konsequenzen.

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          Weil er stark betrunken mit einer Gaspistole mehrmals auf eine Asylunterkunft im Rhein-Main-Gebiet geschossen hat, muss ein 22 Jahre alter Mann eine Suchttherapie absolvieren. Sollte der junge Mann das vom Gericht verfügte Alkoholverbot nicht durchhalten und an wöchentlichen Therapiegesprächen nicht teilnehmen, muss er dauerhaft in eine Suchtklinik, hieß es am Donnerstag in einem Urteil des Landgerichts Frankfurt.

          Der Angeklagte hatte vor Gericht eingeräumt, im April 2015 unter massivem Alkoholeinfluss die Schüsse aus einer Gaspistole auf die Unterkunft in Hofheim am Taunus im Main-Taunus-Kreis abgegeben zu haben. Verletzt wurde niemand, es entstand ein Sachschaden von rund 600 Euro.

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