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Branchenverzeichnis im Wandel : Die Gelben Seiten lernen sprechen

Auch noch als gedrucktes Produkt: Das Branchenverzeichnis Gelbe Seiten, hier zum Abholen bereitgestellt Bild: dapd

Den Schritt ins Netz haben die Gelben Seiten und das Telefonbuch längst genommen. Die nächste Herausforderung des Frankfurter Unternehmens, das die Nachschlagewerke herausgibt, lautet: Sprachassistenten.

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          Früher lagen sie überall herum. Auf dem Schreibtisch, in der Schublade unter dem Telefon. Bis sie jemand herauskramte und in ihren dünnen Seiten blätterte. Heute aber sprechen die Gelben Seiten. „Was läuft morgen Abend im Cinestar in Frankfurt am Main?“, kann man sie im Jahr 2018 fragen und bekommt eine Antwort. Alexa, der Sprachassistent von Amazon, leiht ihnen seine Stimme. Sie antwortet zwar etwas holprig, aber die Auskunft kommt.

          Anna-Sophia Lang
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das ist nicht irgendeine Spielerei, sondern Teil der Strategie, mit der das traditionelle Branchenverzeichnis zukunftsfest werden soll. Denn wie soll sich ein gedrucktes Buch mit Adressen von Handwerkern, Friseuren und Restaurants in Zeiten halten, in denen das Smartphone viel schneller zur Hand ist und die nächste Schneiderei nicht langes Seiten-Geblätter entfernt, sondern nur einen Klick? Bei dem Frankfurter Unternehmen, das die Gelben Seiten, das Telefonbuch und seine Unterform Das Örtliche herausgibt, stellt man sich diese Frage seit vielen Jahren. Denn sie betrifft alle Verzeichnisse gleichermaßen.

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