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Gegen Bahnlärm : „Neue Güterwaggons im Mittelrheintal reichen nicht aus“

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Gegen Bahnlärm ist laut Experte etwa das Schleifen der Gleise nötig Bild: picture alliance / dpa

Die bis zum Jahr 2020 angestrebten leiseren Güterwaggons werden das Mittelrheintal nicht hinreichend vom Bahnlärm entlasten. Laut Umweltbundesamt ist etwa weiterer Schallschutz für die Radsätze nötig.

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          Die bis zum Jahr 2020 angestrebten leiseren Güterwaggons werden das Mittelrheintal nur teilweise vom Bahnlärm entlasten. „Das reicht nicht“, sagte René Weinandy vom Umweltbundesamt während einer Lärmschutz-Tagung in Wiesbaden.

          Die Bahn müsse für weiteren Schallschutz für die Radsätze oder lärmmindernde Änderungan den Schienen sorgen. Dazu gehörten beispielsweise das Schleifen der Gleise und Schienenschmieranlagen.

          Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes können die sogenannten Flüsterwaggons die Lärmbelastung der Anwohner um 10 Dezibel auf 70 Dezibel verringern. Weinandy verwies jedoch darauf, dass durch das enge Mittelrheintal mit dem Ausbau der Güterfernverkehrsstrecke Rotterdam-Genua künftig noch mehr Züge rollen werden.

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